News Ataxia teleangiectasia


Wachstumshormone und Ataxia teleangiectasia

Eine klinische Studie über Wachstumshormone bei Patienten mit AT wurde vor kurzem in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt begonnen. Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wachstumshormon/ Insulin-like growth factor-1 (GH/IGF-1) Achse hinsichtlich Wachstumsstörung, Körperzusammensetzung und Neuroprotektion bei Kindern mit Ataxia telangiectasia. Über diese Studie wurde auch im AT-Newsletter berichtet.
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Newsletter des des A-T Children's Project – April 2010

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Europäischer A-T Workshop in Frankfurt 2011

Ataxia teleangiectasia: Expertenkongress in Frankfurt
Mediziner tauschen sich über die seltene autsomal-rezessive Systemerkrankung aus.
Auf Initiative von Prof. Dr. Stefan Zielen und Priv.-Doz. Dr. Ralf Schubert aus dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Pneumologie, Allergologie und Mukoviszidose des Klinikums der J. W. Goethe-Universität, fand im Januar 2011 erstmals in Frankfurt ein Kongress europäischer Experten zum Thema „Clinical Science for Ataxia teleangiesctasia: Status quo and future directions“ statt. Rund 50 international ausgewiesene Experten nahmen an diesem Kongress teil. Als Referenten waren die Spezialisten Prof. Richard Gatti aus Los Angeles und Prof. Tom Crawford aus Baltimore geladen.

Ataxia teleangiectasia (AT) ist eine autosomal-rezessive Systemerkrankung, die mit einer Häufigkeit von 1:200.000 auftritt. Das Krankheitsbild kennzeichnet sich durch eine progressive zerebelläre Ataxie, konjunktivale Teleangiektasien, humorale und zelluläre Immundefizienten, eine vermehrte Strahlensensitivität sowie eine erhöhte Malignominzidenz. Der Tod tritt meist im zwei-ten oder dritten Lebensjahrzehnt ein und ist Folge einer pulmonalen Insuffi-zienz bei Lungenfibrose oder Tumoren des lymphoretikulären Systems.
Die vielfältigen Aspekte der AT bedingen, dass eine optimale Versorgung der Betroffenen und deren Familien nur in einem spezialisierten Zentrum mit re-gelmäßigen Vorstellungen gewährleistet ist. Im Zentrum für Kinder- und Ju-gendmedizin am Universitätsklinikum steht ein Team von pädiatrischen Pneumologen, Immunologen, Neurologen, Endokrinologen und Biologen zur Verfügung, die mittlerweile über 40 Patienten mit AT betreuen.

Posted on 11 Apr 2011

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